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AWO Unterbezirk Hagen - Märkischer Kreis | Neuigkeit Detail

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FernUni erinnert gemeinsam mit AWO-Hochwasserhilfe und Stadt Hagen an Hochwasser 2021

Bis heute beschäftigt die Flut von 2021 die Menschen in der Region – Bilder von überfluteten Straßen und Wohnungen voller Schlamm haben das kollektive Gedächtnis geprägt. An das Starkregenereignis im Sommer vor fünf Jahren erinnerte die FernUniversität in Hagen gemeinsam mit der Hochwasserhilfe der AWO und dem städtischen Umweltamt. Mehr als 200 Teilnehmende nahmen am Mittwochabend an einer Ringvorlesung des Forschungsschwerpunkts Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit im Hagener Ratssaal und online zugeschaltet teil.

Miriam Wagner-Jacht, promovierte Meteorologin vom Deutschen Wetterdienst DWD, blickte auf die Ereignisse vom 13. und 14. Juli 2021 zurück, als Tief „Bernd“ innerhalb von wenigen Stunden extremen Stark- und Dauerregen brachte. Die Wahrscheinlichkeit und Intensität solcher Wettereignisse habe durch den Klimawandel zugenommen, erklärte die Klimaforscherin.  „Der Klimawandel beeinflusst nicht nur die Temperaturmittelwerte, er verändert insbesondere die Wetterextreme“, so die Klimaforscherin. Sie beschrieb das Feld der Attributionsforschung:  Durch die Analyse von Beobachtungsdaten und Klimamodell-Simulationen können mittlerweile Aussagen darüber getroffen werden, wie sich die Häufigkeit und die Intensität von bestimmten Extremereignissen durch die Anreicherung von klimawirksamen Gasen in der Atmosphäre bereits verändert haben und in Zukunft verändern können.

Für lokale Perspektiven und emotionale Momente sorgten Feuerwehr, Umweltamt und Wohlfahrtsverbände mit ihren Rückblicken auf das Starkregenereignis: „Die schnelle, unkomplizierte Hilfe für die Betroffenen hatte für die Wohlfahrtsverbände höchste Priorität”, berichtete Susanne Jakoby für die Hochwasserhilfe der AWO Hagen-Märkischer Kreis. Bis heute stehe die AWO an der Seite der Betroffenen, die noch immer unter den psychischen Belastungen leiden. Zu den Aufgaben der Hochwasserhilfe gehöre nach wie vor die psycho-soziale Stabilisierung der Betroffenen. Das Beratungs-Team informiert über die Programme zur Wiederaufbauhilfe und unterstützt Hochwasser-Geschädigte bei Antragstellungen, Mittelabrufen und Verwendungsnachweisen. Telefonnummer für kostenlose AWO-Beratung: 0162 5164825

AWO-Hochwasserhilfe
Raatssaal Hagen
Susanne Jakoby, AWO Hagen
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