Eine gewaltige Sturzflut am Bhotekoshi-Fluss im Norden Nepals hat innerhalb kürzester Zeit Dörfer und Siedlungen überflutet. Wassermassen und Schlammlawinen rissen Häuser, Straßen und Brücken mit sich und beschädigten wichtige Infrastruktur. Insgesamt sind rund 10.000 Menschen von der Katastrophe betroffen. Die nepalesische Regierung hat für drei Distrikte den nationalen Notstand ausgerufen und die internationale Gemeinschaft um Unterstützung gebeten.
Viele Überlebende haben alles verloren. Sie brauchen jetzt vor allem Trinkwasser, Lebensmittel und eine sichere vorübergehende Unterkunft. Auch Decken, Matratzen, Planen und Hygieneartikel werden dringend benötigt. Die Hilfe zu den betroffenen Menschen zu bringen ist eine enorme Herausforderung: Rund 40 Kilometer Straßen sowie zahlreiche Brücken wurden zerstört. Einige Orte sind nur noch auf dem Luftweg erreichbar. Gleichzeitig sind Stromversorgung und Kommunikation vielerorts unterbrochen. Die Such- und Rettungsarbeiten dauern an, während weitere Überschwemmungen und Erdrutsche drohen.
AWO International ist vor Ort und bereitet Nothilfe vor
Seit vielen Jahren engagiert sich das AWO-Hilfswerk in Nepal und ist vor Ort gut vernetzt. Die Mitarbeitenden stehen im engen Austausch mit lokalen Behörden und anderen humanitären Organisationen. In Nepal befindet sich ein Warenlager für schnelle Nothilfe. Es stehen derzeit mehr als 300 große Hilfspakete zur Verfügung. Jedes Paket enthält Decken, Notmatratzen, eine Plane, Eimer und Wasserkrüge sowie Hygieneartikel. Zusätzlich lagern dort Großzelte, die als Notunterkünfte eingesetzt werden können.
AWO International benötigt Unterstützung, um die Hilfsgüter zu den betroffenen Familien zu transportieren und ihnen Schutz und Sicherheit zu geben.
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Stichwort: Flut Nepal